logo PG Maria im Werntal

Es traf uns – wie so viele andere Menschen auch – unvorbereitet. Am Donnerstagnachmittag, den 12. März raunten sich die ersten Eltern im Kindergarten schon zu, dass es sicherlich eine Veränderung geben wird. Am Freitagmorgen wurde es Gewissheit. Um 10.00 Uhr morgens kam die Order aus dem Landratsamt Schweinfurt: „Schließung ihrer Einrichtung!“

Zum 1. März 2020 beendet das Zahnarztteam Dres. Ochs, nach 32 Jahren, ihr Wirken und Arbeiten rund um die Zahngesundheit in Werneck. Und was hat das mit dem Kindergarten zu tun?

.... BETEN IST NICHT ABGESAGT


Jesus, unser Gott und Heiland,
in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich: 
- für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind; 
- für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; 
- für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; 
- für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen; 
- für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen; 
- für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen; 
- für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden; 
- für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren. 
Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.
Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.
Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass Du uns die Gnade schenkst, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel. Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria kann sich anschließen.

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier

 

 

Herr, Du Gott des Lebens,

betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir.

Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist

und bitten um Heilung für alle Erkrankten.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

 

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,

und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.

Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.

Dankbar beten wir für alle, die mit ihren vielfältigen Diensten

die Versorgung und Sicherheit unseres Landes aufrechterhalten.

 

Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.

Besonders denken wir an Personen und Orte, die unter Quarantäne stehen,

und an alle, die sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.

Heiliger Geist tröste die alten und pflegebedürftigen Menschen,

berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,

dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

 

Von ganzem Herzen bitten wir, dass die medizinischen Einrichtungen

auch weiterhin den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.

Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt

und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.

Sehnsuchtsvoll bitten wir um eine weltweite Eindämmung der Krankheit.

 

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.

Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.

Wir sind sterbliche Wesen und müssen unsere Grenzen akzeptieren.

Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.

Gemeinsam und im Vertrauen auf Deine Hilfe werden wir die Krise bestehen.

Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,

Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht

und macht uns offen füreinander – aufmerksam und achtsam.

Dein Herz ist gütig und demütig, eine erfrischende Quelle des Friedens.

Jesus, wir vertrauen auf Dich!

Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,

Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns!

Amen.

(Dieses Gebet hat mehrere Stationen hinter sich. Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg hat ein Gebet veröffentlicht, das von Bischof Hermann Glettler, Innsbruck, erweitert wurde)

 

(Bild : Felix Maniggatter / Pfarrbriefservice)

 

 

Wie geht Strom?

Aus aktuellem Anlass nahmen wir das Thema Strom, im Großentreff auf:
eines unserer Kindergartenkinder hat Zuhause mit einem Werkzeug in die Steckdose gelangt und musste zur Überwachung einen Tag im Krankenhaus verbringen. Die Kinder erzählten sich die Geschichte immer wieder und fragten auch bei uns nach, wie Strom geht?

Anlass genug, um das Thema Strom zu bearbeiten und weil wir da selbst uns nicht so auskennen, kam gleich ein Fachmann in den Großentreff. Herr Rumpel, (Elektriker) und er brachte 3 Auszubildende mit.

Versteckt unter einem Tuch lagen viele Geräte die nach und nach unter der Decke hervorgezogen wurden und die Kinder mussten erst einmal erkennen wie die Geräte heißen. Eines haben sie alle gemeinsam, sie haben ein Kabel und einen Stecker dran. Sie gehen also alle mit Strom. Und die Kinder wissen noch viel mehr elektrische Geräte: Ein Hava Board braucht auch Strom (Jo) Ein Handy braucht auch Strom (E) Der Rasenmäher braucht auch Strom, wenn er ein Kabel hat. (An) Ein Elektroauto braucht auch Strom (Jo) Und die Mikrowelle auch (Am) Und ein IPod auch (Jos)

In einem kleinen Film, aus der Reihe Löwenzahn, konnten die Kinder den Stromkreislauf erkennen. Dann durften die Kinder selbst Stromkreise schließen. Der Erfolg war gleich sichtbar, Wir haben gemacht, dass es summte und leuchtet (Jo) Entweder leuchtete das Licht oder es summte. Alles richtig gemacht! (Ma) Durch Holz und Glas geht Strom nicht. Durch Eisen geht der Strom durch. (Em)

Und das war nicht das einzige Experiment: Mit einem Luftballon haben wir selbst Strom gemacht. Mir hat der Mirko (Herr Rumpel) mit dem Luftballon die Haare hochgehoben (Le) Wenn man den Luftballon am T – Shirt rubbelt, dann gehen die Haare hoch. (Jo) Die Kinder wissen nun auch, wo der Strom herkommt: Wenn die Sonne auf die Dachzellen scheint, dann wird Strom. (Mo) Und von Kraftwerken (An) Strom kommt von der Sonne (Lu) Und von Windrädern (Mo) Und die Kabel bringen den Strom dann zu uns (Ph)

Und die Kinder wissen nun auch die Gefahren die vom Strom ausgehen. Wenn man sieht, dass ein Kabel kaputt ist, muss man es sofort sagen. (Ph) Man darf auch nicht einfach mit dem Strom spielen, dann kann man einen Schlag bekommen (Jo) Man darf nur Knöpfe drücken, wenn man weiß, was los ist (Mo) Man darf auch den Fön nicht ins Wasser tun, wenn man drin sitzt, man kann tot werden. (Mo) Man darf nicht unter Stromleitungen Drachen steigen lassen. (Ra) Wenn man ins Schwimmbad geht und es blitzt und donnert muss man aus dem Wasser raus gehen (Am) Und nie, wirklich niemals in eine Steckdose fassen! Ja, ja, haben wir doch jetzt gut verstanden!!

 Bild: Bernhard Riedl
In: Pfarrbriefservice.de

Jesus, den wir an Weihnachten gut kennengelernt haben, wird auch groß.

Mit Freude überlegen die Kinder, im Stuhlkreis, wie es ihm wohl ergangen sein mag:
Jesus ist bestimmt gekrabbelt. Und er hat laufen gelernt, wie meine kleine Schwester. Er musste bestimmt auch zur Schule, genau wie wir! Und er hat von seinem Vater Josef viel gelernt. Vielleicht hat er auch mal die Mama geärgert und war gar nicht lieb. Und er hatte bestimmt viele Freunde zum Spielen gehabt.
Als Jesus 12 Jahre alt war, durfte er zum ersten Mal mit seinen Eltern zum Paschafest. Vorher war er immer zu klein. Nun haben ihn seine Eltern mitgenommen. In den Tempel. Die Reise dorthin war lange. Jesus musste mitlaufen. Auch hier überlegten die Kinder, ob Jesus sich wohl auch wieder so verhalten hat, wie die Kinder, die im Stuhlkreis sitzen. Hat Jesus auf dem Weg auch gequengelt? „Mir ist langweilig!“ gesagt? „Ich mag nicht mehr laufen!“ Als Jesus mit Maria und Josef in Jerusalem angekommen sind, ist die Stadt voller Menschen. Alle Menschen sind gekommen um gemeinsam das Passafest zu feiern. Als das Fest zu Ende ist, gehen alle wieder heim. Im Kindergarten spielen wir dieses Heimgehen als Rollenspiel. Maria und Josef laufen den Weg zurück. Weil Jesus nicht da ist, denken die beiden, er wird bei seinen Freunden sein. Und sie gehen weiter. Unter den beiden Rollenspielern entspinnt sich eine Erzählung: „Wo ist Jesus? „Jesus ist bestimmt bei den Kindern!“ „Oder bei der Oma und dem Opa!“ „Ich mache mir Sorgen um Jesus!“ „Musst du nicht, der läuft sicherlich voraus oder hinterher. Aber sie entdecken Jesus nicht. Sie fragen: „Hast Du Jesus gesehen?“ Aber alle Mitreisenden schütteln den Kopf. Nun müssen Maria und Josef den beschwerlichen Weg zurücklaufen. Und alle die ihnen begegnen, fragen Sie nach Jesus. Aber keiner weiß, wo Jesus ist. Am Ende kommen auch die zwei Spieler wieder im Tempel an. Da sitzt Jesus inmitten der Priester und erzählt. O weh, die Kinder (Maria und Josef) haben klare Worte für Jesus: „Du kannst doch nicht einfach weglaufen!“ „Du musst uns Bescheid sagen, wenn du woanders hingehst!“ „Wir haben uns Sorgen gemacht!“ Und Jesus sagt in die Aufregung hinein: „Warum habt ihr euch Sorgen gemacht. Ich bin doch im Hause meines Vaters!“

Der Satz wirkte in der Kindergruppe noch nach. Beim anschließenden Legen war es sehr still. Und aus der Stille entstand das Gespräch mit den Kindern.

Kind 1: Gaby, Gott war bestimmt auch traurig, weil er seinen Sohn auf die Erde geschickt hat?
Gaby: Was meinst Du?
Kind 1: Na, Gott hat doch Jesus auf die Welt geschickt zu Maria und Josef!
Gaby: Stimmt. Du hast recht. Gott war sicherlich wie alle Eltern traurig. Deine Eltern möchten ja auch, dass du bei ihnen bist! Aber er hat ja seinen Sohn an liebe Eltern gegeben.
Kind 2: Aber du hast doch gesagt, dass Josef ihn erst nicht wollte.
Gaby: Josef hatte Zweifel. Er war sich nicht sicher, ob er ein guter Vater sein wird. Wie ist denn ein guter Vater?
Kind 3: Wenn der auch mit dem Kind spielt!
Kind 4: und sich um das Kind auch kümmert!
Kind 5: Wenn er mit mir kuschelt!
Kind 6: Mein Papa kocht manchmal Essen
Kind 7: Ein guter Vater ist auch, wenn er dem Kind alles zeigt!
Gaby: Josef wusste erst nicht, ob er das alles kann.
Kind 2: Und in der Nacht kam ein Engel Gaby: Ein Bote von Gott mit einer Nachricht
Kind 1: Der hat gesagt, dass Josef bei Maria bleiben soll
Kind 2: Und er soll dem Kind ein guter Vater sein.
Gaby: Ja, er hat zu Josef gesagt, lass Maria nicht im Stich!  Du hast auch liebe Eltern, Sie kümmern sich um dich, sie sorgen für dich. Auch Du bist ein Gottes Geschenk. Gott hat dich auch zu deinen Eltern geschickt. Schau dich mal in unserem Stuhlkreis um, alle Kinder im Kreis sind ein Geschenk Gottes.
Kind 1: Gott war dann doch bestimmt auch traurig, weil der König seine Soldaten geschickt hat um alle Babys zu töten.
Gaby: Und Gott hat seinem Sohn wieder geholfen, weißt du noch wie?
Kind 4: Der hat wieder einen Engel geschickt und der hat gesagt, sie sollen weggehen.
Gaby: Das stimmt. Gott hat Maria und Josef mit dem Jesukind nach Ägypten geschickt. Erst als König Herodes gestorben war, sind sie wieder nach Hause.
Kind 1: Und die anderen Babys, wurden die auch getötet.
Gaby: Ich glaube schon.
Kind 2: Aber die Eltern haben doch ihre Babys versteckt.
Gaby: Ja, das glaube ich auch!

(wenn ich mit den Kindern im Stuhlkreis sitze, nehme ich oftmals ein Aufnahmegerät mit. So kann ich in aller Ruhe die Situation noch einmal durchgehen und ggfs. Ansätze für neue Impulse suchen und entwickeln. Die Kinder sind damit sehr vertraut. Und sie reden und reden. Und ich schreibe und schreibe zu Hause alles ab)

Nach vielen biblischen Geschichten dürfen die Kinder anschließend Legen. Das geschieht mit kleinen Muggelsteinen und Glassteinchen. Diese glitzernden Steine motivieren die Kinder. In Ruhe arbeitet jedes Kind an seiner Vorstellung.

 

Singen verbindet, Singen stärkt Körper und Geist, Singen trainiert das Gehirn – und dennoch gibt es viele Kinder, die von den positiven Effekten des Singens noch nicht profitieren können.

Alle Tiere nah und fern wollen gern zum Weihnachtsstern

Vor langer Zeit lebte ein Mann mit seiner Frau in einem fernen Land. Sie züchteten Schafe und zogen mit ihren Tieren als Hirten durch das Land, damit die Schafe auf den Wiesen und Weiden Futter suchen konnten.

Wir arbeiten im Kindergarten nach dem Lebens- und kindorientierten Ansatz. Das heißt unsere Bildungs - Arbeit richtet sich nach dem Leben, dem Erleben des Kindes. Deshalb versuchen wir, alle Themen die uns die Kinder mit in den Kindergarten bringen umzusetzen und für die Kinder „aufzuarbeiten“.

„Frieden! Im Libanon- und Weltweit“ - ist das diesjährige Motto der Sternsingeraktion 2020.

Den Gottesdienst am Dreikönigstag, unter der Leitung von Pater James, gestalteten unsere Sternsinger aktiv mit.

Sie lasen das Kyrie und die Fürbitten vor und gestalteten den Gabengang anschaulich.

Bevor sie ausgesendet wurden, hat Pater James alle Sternsinger, die Kreide, die Sterne und den Weihrauch gesegnet.

Da in diesem Jahr die Anzahl der Ministranten nicht für zwei Gruppen gereicht hat, wurden die Minis von Lucy und Benno Stein und Laura Kaiser unterstützt.

Auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Danke schön.

Eine Sternsinger-Gruppe war bereits am 04.01. im Gewerbegebiet unterwegs, um auch dort den Segen zu bringen und für die Aktion zu sammeln. Am Dreikönigstag brachten die beiden Gruppen den Segen zu den Menschen und sammelten für den guten Zweck.

Allen Spendern auf diesem Wege noch ein herzliches Vergelt’s Gott.

Oase 2019

In Rundelshausen ist es nun schon seit 1994 Brauch, im Advent zu einem etwas anderen Gottesdienst in die alte Schule einzuladen.  „OASE“ – so nennen wir diesen Gottesdienst, weil er für die, die dabei sind ein Ausbrechen aus der Wüste des Alltags sein soll, um mit allen Sinnen die Gute Nachricht Gottes an uns zu erleben. Am dritten Adventsmontag war es wieder soweit, wir feierten den 26. OASEN-Gottesdienst, wie immer von Günter Kirchner vorbereitet, in einer großen Runde mit Pfr. Heribert Kaufmann aus Kleinostheim.

Bei diesem etwas freier gestalteten Gottesdienst, kamen die Besucher über die Bibelstelle von Johannes dem Täufer ins Gespräch. Anschließend waren alle eingeladen, ihr Taufversprechen erneuern.

Bei den Fürbitten konnte jeder seine persönlichen Anliegen formulieren und mit einem grünen Zweig vor den Altar legen. Ein Höhepunkt war wie jedes Jahr wieder der große Friedensgruß, wo sich alle gegenseitig den Frieden wünschen und es wurde Brot und Wein miteinander geteilt. Beim Lied „Du bist ein Königskind“ tanzten wir vor dem Schlusssegen mit den passenden Bewegungen.

Der Gottesdienst mündete in ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Tee, Kuchen, Mandarinen und guten Gesprächen.

Im Advent soll - sollte jeden Tag ein Licht aufgehen oder zumindest aufscheinen.

Da der Advent ja 24 Tage dauert, ein Adventskranz - wegen der vier Sonntage - aber nur 4 Kerzen haben darf, konnten sechs Kränze, á 4 Kerzen für den zentralen Schmuck einer adventlichen Feier im Kindergarten Marienau in Werneck dienen.
6 KiGa-Gruppen, mit je eigenem Adventskranz, mit eben diesen je 4 Kerzen. Macht genau 24 Kerzen.
Diese 24 Kerzen zierten  die 6 Gruppen-Adventskränze, aber auch die zentrale Ampelleuchte im Foyer des KiGas Marienau in Werneck.    

Ungewöhnlich die Gästeliste, welche der adventlichen Feier zusammen mit Pater Vincent beiwohnen durften!
Nur wegen einer Adventsfeier? Das wäre heutzutage (leider) fast schon ungewöhnlich! Da musste doch noch etwas im Busch sein (!?) , dass Wernecks Bürgermeisterin Edeltraut Baumgartl anwesnd war, ebenso wie Frau Dr. Roswitha Ziegler, 3. Bürgermeisterin, Frau Redelberger als Vertreterin des Marktgemeinderates. Aber eben auch Frau Hetterich und Herr Kolb als die für die Region vom Deutschen vom Chorverband autorisierten Fachberater. Herr Rudolf Wurm, Chorleiter vom Chor "Werntal Tonal", war gleichsam zur Nachwuchs-Sondierung präsent.                                                                    

Auch Frau Popp, Vorstandsmitglied des Trägervereins sowie rührigen Helfer in KiGa-Alltag nahmen an der Feierlichkeit teil.
Es galt, eine Auszeichnung entgegenzunehmen: Den: "Die Carusos" !
Ein Auszeichnung des Deutschen Chorverbandes für vorbildliche musikalisch Erziehung, Pflege und Förderung des Gesanges und Vermittlung kind- gerechten, traditionellen und zeitgenössischen Liedgutes.

Da kann das adventliche Liedgut ja auch bestens dienen. Diese Lieder zu singen, ist doppelt gebetet!

Die Verdienste um die Vermittlung christlicher Religionsinhalte durch die KiGaleiter und - mitarbeiter hier in Werneck kann wirklich nicht hoch genug eingeordnet werden. Ähnlich Wertiges vermögen heute nur - abermeist weitaus schwieriger - die Familie, die Schule, Jugendgruppen, ja gar die Kirche selbst.
Wir in Werneck dürfen uns daher wirklich glücklich schätzen, dass KiGa-Leitung wie auch -Erzieherinnen und -Mitarbeiterinnen diese ihre persönliche religiöse, Basislinie den Kindern vermitteln. Das ist durchaus nicht selbstverständlich - auch nicht in einem KiGa mit verbal artikuliertem religiösen Trägerverein.

Anmerkung des Verfassers dieser Einschätzung:
Ich liefere ja tagtäglich das Mittagessen im KiGa Marienau an. Da steht oft die Tür zur "Aula" offen.
Oft, sehr oft spitze ich da hinein und rate für mich, was da wohl im Raumzentrum wieder mal dekorativ vorgestaltet ist.
Das ist wirklich überaus bemerkenswert!
Da werden für die Kinder Bibelinhalte optisch erfahrbar gemacht. Spannend dekoriert, wird Aufmerksamkeit der Kids provoziert und geweckt, Interesse grundgelegt.

"Felix" und "Caruso" hin und her -  ob es für derart wertige religionsbezogene Wertevermittlung auch eine Auszeichnung gibt?

Eben wegen dieser Tatsachen hat dieser Beitrag einen berechtigten Platz auf der Homepage unserer Pfarreiengemeinschaft.

Was ich nur für Werneck berichten kann, das schätze ich für unsere Pfarreiengemeinschaft ebenso als gegeben ein.

 

Sieben Jahre Dienst am Altar – Am Sonntag beim Familiengottesdienst wurde David Braun nach sieben Jahren Dienst am Altar feierlich verabschiedet.

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